Wettbewerbsverbote, Kundenschutz und Abwerbeverbote

Für viele Arbeitgeber stellt es ein großes Problem dar, dass Arbeitnehmer im Laufe des Arbeitsverhältnisses an viele wichtige Informationen gelangen. Sie knüpfen Kontakte zu wichtigen Mitarbeitern, zu Kunden und erwerben betriebsinternes Know-How. All dies kann insbesondere zu einem Problem werden, wenn Arbeitnehmer das Unternehmen verlassen.

Während des Arbeitsverhältnisses ist Arbeitnehmern der Wettbewerb zum eigenen Arbeitgeber verboten (§ 60 HGB). Dazu gehört auch das Abwerben von Kunden und Mitarbeitern. Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses gilt das Wettbewerbsverbot grundsätzlich nicht mehr. Es müsste dann ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot vereinbart werden. Das bedarf aber zwingend der Zahlung einer Karenzentschädigung.

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie als Arbeitgeber Wettbewerb vorbeugen können oder was Sie als Arbeitnehmer wissen wollen, wie weit Sie gehen dürfen – dann melden Sie sich jederzeit gern.

Dr. Daniel Weigert, LL.M. (Lund)
Rechtsanwalt · Fachanwalt für Arbeitsrecht
Data Protection Risk Manager

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