Schadensersatzansprüche (Haftung, Betrugsfälle)

Im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses kann es zu Schäden kommen, für die geregelt sein muss, wer haftet. In der Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer haften beide Parteien unter denselben Voraussetzungen. Ein Schadensersatzanspruch des Geschädigten liegt dann vor, wenn gegen die rechtlichen Pflichten verstoßen und durch diesen Pflichtverstoß der Schaden verursacht wurde, außerdem festzustellen ist, dass der Pflichtverstoß mit Schadensfolge vorsätzlich oder fahrlässig erfolgte. Das Besondere dabei ist, dass anders als bei einem Schädiger bei Fällen außerhalb des Arbeitsrechts, hier der Arbeitgeber zunächst beweisen muss, dass der Arbeitnehmer tatsächlich fahrlässig gehandelt hat.

Betrugsfälle gelten als erhebliche arbeitsvertragliche Pflichtverletzung, sie können zur Kündigung führen und lösen darüber hinaus einen Schadensersatzanspruch aus.

Diese Regelungen sind relativ weit gefasst, so dass die Darlegungs- und Beweislast erfüllt werden muss, wenn ein Schadensersatzanspruch geltend gemacht oder sich gegen eine Haftung gewehrt werden soll.

Benötigen Sie Hilfe bei der Durchsetzung eines Schadensersatzanspruches? Möchten Sie prüfen lassen, ob ein Schadensersatzanspruch für oder gegen Sie besteht? Gern berate ich Sie zu Ihren Fragen im Zusammenhang mit dem Thema Schadensersatz aus dem Arbeitsverhältnis.

Portrait Dr. Daniel Weigert

Dr. Daniel Weigert, LL.M. (Lund)
Rechtsanwalt · Fachanwalt für Arbeitsrecht
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